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06.06.2019

CSU-Landtagsfraktion hält Wort – Förderung für kommunale Freibäder kommt

Die CSU-Landtagsfraktion hält Wort! Das versprochene Förderprogramm zur Sanierung der kommunalen Freibäder kommt! Das teilte die Landtagsabgeordnete für den Stimmkreis Kitzingen, Barbara Becker (CSU) mit.

„Unseren Kindern die Möglichkeit zu geben richtig Schwimmen zu lernen und das möglichst wohnortnah ist enorm wichtig und der CSU-Landtagsfraktion ein großes Anliegen. Bei den Haushaltsverhandlungen haben wir uns deshalb dafür stark gemacht und auch erreicht, dass die Sanierung kommunaler Freibäder künftig bezuschusst wird.“ so die Abgeordnete.

Angelegt ist das Förderprogramm auf insgesamt 6 Jahre und der Fördertopf umfasst für diese Laufzeit insgesamt 120 Millionen Euro. Bayernweit gibt es rund 860 kommunale Hallen- und Freibäder. Der Mittelbedarf für die Sanierung von Freibädern beträgt derzeit rund 480 Millionen Euro. Der durchschnittliche Fördersatz, der je nach finanzieller Leistungsfähigkeit der Kommunen variiert, wird bei circa 25 Prozent gesehen.

„Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder ist eigentlich eine Aufgabe der jeweiligen Städte und Gemeinden. Für viele Kommunen sind die oft dringend nötigen Sanierungsarbeiten finanziell allerdings nicht alleine zu stemmen. Daher unterstützen wir unsere Kommunen freiwillig und lassen sie nicht im Regen stehen. Es ist uns wichtig, dass unsere kommunalen Schwimmbäder erhalten bleiben“, so Landtagsabgeordnete Becker.

Was ist geplant und wann tritt die Förderung in Kraft?

Der Freistaat übernimmt künftig bis zu 55 Prozent der Sanierungskosten von Schwimmbecken, Umkleiden und Technikbereichen. Dabei ist eine Basisförderung von bis zu 45 Prozent vorgesehen. Interkommunale Lösungen bei der Freibadsanierung sollen mit einem Bonus von 10 Prozent besonders berücksichtigt werden. Nicht förderfähig sind hingegen Sauna- oder Spaßbadbereiche wie Sprungbecken und Wellenbecken.

In den kommenden Wochen wird das Programm noch final mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt. Im Anschluss treten die neuen Richtlinien dann möglichst bald in Kraft und die Förderung der Maßnahmen kann beginnen, teilte Abgeordnete Barbara Becker mit.