Die Fördermittel verteilen sich dabei wie folgt:
Programm: „Lebendige Zentren“:
Stadt Dettelbach (Maßnahmen in der Altstadt): 1.904.000 Euro
- In einem zentral gelegenen leerstehenden Gebäudekomplex soll mit dem "Markt- und Bachhaus" ein neues Zentrum für kulturelle Veranstaltungen, Dienstleistung, Gastronomie und regionale Märkte entstehen, um die historische Altstadt wieder zu beleben.
- Am Mainufer soll mit dem Promenadenweg ein neuer Fußweg entstehen.
- Fortschreibung integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept
Stadt Iphofen (Maßnahmen in der Altstadt): 160.000 Euro
- Errichtung eines Entlastungsparkplatzes am Rödelseer Tor
- Neugestaltung der Langen Gasse auf Grundlage eines Wettbewerbsergebnisses
Stadt Mainbernheim (Maßnahmen in der Altstadt und Näheberich): 1.080.000 Euro
- Konzept zur Nutzungserweiterung und Barrierefreiheit des Rathauses
- Neugestaltung des Holzgrabens bis zur "Alten Schule" zur Verbesserung der Grünflächen für die Altstadt
- Privatmodernisierung an der Nördlichen Stadtmauer
- Sanierung Herrnstraße 35 und 37 zum Bürgerhaus
Stadt Marktbreit (Maßnahmen in der Altstadt): 400.000 Euro
- Neugestaltung der Schustergasse in der Altstadt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität
Markt Wiesentheid (Maßnahmen im Altort und Ortszentrum): 90.000 Euro
- Sanierung der historischen Fassade des Rathauses
- Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Bürgerzentrums (Kolpinghaus)
Programm: „Sozialer Zusammenhalt“
Gemeinde Wiesenbronn (Maßnahmen in der Altortberich): 176.000 Euro
- Wettbewerb Umgestaltung ehem. Turnhalle zum Sport- und Kulturzentrum
- Erarbeitung weiterer städtebaulicher Konzepte (u.a. Nachnutzung Bauhof)
Programm: „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“
Stadt Kitzingen (Maßnahmen in der Kernstadtbereich): 744.000 Euro
- Mit der "Umgestaltung Bleichwasen" wird ein wichtiger Entlastungsparkplatz für die Altstadt mit einem hohen Grünanteil errichtet.
- Errichtung eines Spielplatzes auf dem ehemaligen Militärareal Marshall Heights (BA 2+3)
- Vorbereitung Wettbewerb zur Umgestaltung der alten denkmalgeschützten Mainbrücke
Barbara Becker betont, dass von den Mitteln vor allem die Menschen vor Ort profitieren. „Die hohen Fördermittel sind ein starkes Signal für die geförderten Kommunen im Landkreis Kitzingen. Sie können mit diesen Geldern gezielt in ihre Alt- und Ortskerne investieren – etwa in die Aufwertung des öffentlichen Raums, in mehr Aufenthaltsqualität und barrierearme Wege. Damit stärken wir den sozialen Zusammenhalt, erhalten unsere gewachsenen Ortsbilder und machen unsere Heimat noch lebenswerter für alle Generationen.“, so Barbara Becker.
„Es freut mich, dass Städte und Gemeinden im Landkreis Kitzingen erneut von diesem bewährten Förderprogramm für eine lebenswerte Heimat profitieren“, ergänzt die CSU-Bundestagsabgeordnete Anja Weisgerber. „Die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadt- und Ortsentwicklung und mehr als eine Investition in Steine und Beton. Sie ist eine wichtige Unterstützung für unsere Kommunen, sich an wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen.“
Im gesamten Freistaat stehen in den drei Bund-Länder-Städtebauförderungsprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für dieses Jahr insgesamt 264 Millionen Euro für 478 Städte und Gemeinden zur Verfügung. Damit erhöhen sich die Fördermittel nochmals deutlich um 59 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.
Landtagsabgeordnete Barbara Becker unterstreicht, wie wichtig verlässliche Förderprogramme für die kommunale Entwicklung sind: „Gerade kleinere Städte, Märkte und Gemeinden sind auf verlässliche Unterstützung von Bund und Freistaat angewiesen, wenn sie ihre Orts- und Stadtkerne zukunftsfest machen wollen. Die Städtebauförderung ermöglicht es unseren Kommunen, langfristig zu planen, Leerstände zu vermeiden, Wohnen, Arbeiten und Einkaufen in den Zentren zu halten und Treffpunkte für das Miteinander vor Ort zu schaffen. Als Mitglied im Haushaltsauschuss des Bayerischen Landtags ist es mir sehr wichtig, dass wir diesen Weg konsequent weitergehen. Auch in Zukunft werde ich mich für eine gute finanzielle Ausstattung der Städtebauförderung einsetzen.“, so MdL Barbara Becker abschließend.